Du hasst deinen Job? Hier sind 7 Fragen an dich selbst!

Du hasst deinen Job? Hier sind 7 Fragen an dich selbst!

Stehst du jeden Morgen auf und hast schlechte Laune, weil du zur Arbeit musst? Du kannst kaum den Tag erwarten, an dem du kündigen oder in Rente gehen kannst? Ich kann dich beruhigen: Du bist nicht allein! Laut einer Studie sind weltweit 85% der Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrem Job. Was tust du also, wenn du deinen Job hasst? Wenn du bereit bist, mehr Kontrolle über dein Leben zu übernehmen, frag dich mal diese sieben Fragen:

1. Warum hasst du deinen Job?

Zuerst nimm dir mal eine kleine Auszeit und finde heraus, was genau du an deinem Job nicht magst. Am besten schreibst du die Gründe auf und bist dabei so spezifisch wie möglich. Ist es dein arroganter Chef, die anstrengende Pendelei, deine Kollegen oder ganz einfach die Tatsache, dass die Arbeit selbst keinerlei Freude und Leidenschaft in dir weckt?

Der erste Schritt, tätig zu werden, ist das Bewusstsein und Achtsamkeit. Wenn du dir genaue Gedanken machst, warum du deinen Job hasst, findest du vielleicht ein paar Ideen, wie du eine Veränderung in Angriff nehmen und das ändern kannst, was dich nicht glücklich macht. Du wirst auch genauer wissen, was du in Zukunft vermeiden möchtest und welcher Job (ob angestellt oder selbständig) zu dir passt.

2. Was magst du an deinem Job?

Selbst wenn du meinst, wirklich alles an deinem Job zu hassen, gibt es wahrscheinlich wenigstens ein paar Dinge, die dir Spaß machen. Zum Beispiel magst du deine Kollegen wirklich sehr, du erhältst regelmäßig Gehaltserhöhungen oder Boni oder dir macht einfach der Bereich viel Freude.

Wenn du dir aufschreibst, was dir an deinem Job gefällt, kann es helfen, dir einen klaren Blick für die Zukunft zu geben. In welche Richtung soll es gehen und wie soll dein neuer Traumjob aussehen? Auch hier kannst du wieder Ideen entwickeln, wie du deine Träume in die Realität umsetzen könntest.

Wenn du beispielsweise mit deinen Kollegen nicht klar kommst, solltest du über einen Wechsel in ein anderes Unternehmen nachdenken. Wenn dir nur dein Aufgabenbereich nicht gefällt, sprich doch mal mit deinem Chef über eine Weiterbildung oder andere Karrieremöglichkeiten.

3. Was müsste sich ändern, damit du deinen Job liebst?

Wenn alles perfekt laufen würde, was wären die Dinge, die sich verbessern oder ändern müssten? Was könnte die Begeisterung für deinen Job wieder aufflammen lassen?

Nimm dir die Zeit, genau zu überlegen, welche Punkte deine Einstellung zum Beruf positiv verändern würden. Möchtest du z.B. zwei Tage pro Woche von Hause aus arbeiten, damit du dich besser um Familie, deinen Hund oder deinen geplante Selbständigkeit kümmern kannst? Oder glaubst du, dass eine andere Position im Unternehmen mehr deinen Talenten gerecht werden würde oder einen anderen Vorgesetzten zu bekommen? Werde auch hier wieder so spezifisch wie möglich, weil es im nächsten Punkt darum gehen wird, was du tun kannst, damit sich wirklich etwas ändert.

4. Kannst du Dinge in deinem Job ändern?

Es kann sich unangenehm anfühlen, Dinge zu hinterfragen und sich intensiv mit der bedrückenden Situation auseinander zu setzen. Aber du wirst nie eine Verbesserung erzielen, wenn du dich dem nicht stellst. Wenn du ein paar Punkte gefunden hast, die deine berufliche Situation verbessern würden, sprich mit deinem Chef darüber.

Mach ihm klar, dass die vorgeschlagenen Änderungen absolut Sinn machen – nicht nur für dich, sondern auch für ihn als  Arbeitgeber. Gib ihm gute Argumente, warum diese Veränderungen dich zu einem produktiveren und effektiveren Angestellten machen würden. Mit guten Gründen wird dein Arbeitgeber mehr Bereitschaft zeigen, mit dir gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, weil es in seinem eigenen Interesse ist.

5. Kannst du deine Einstellung ändern?

Vielleicht fühlst du dich, als hättest du nur wenig Kontrolle über dein eigenes Leben. Worüber du jedoch die Kontrolle hast, ist deine Einstellung und wie du das Leben nimmst. Was würde passieren, wenn du einfach beschließt, ab jetzt Spaß an deinem Job zu haben (zumindest meistens)? Sogar Aspekte, die man nicht mag, können weniger wichtig erscheinen, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Das hört sich einfacher an, als es ist. Es bedeutet, dass du bewusste Entscheidungen gegen die Einstellung treffen musst, machtlos oder unwichtig zu sein. Du wirst jede Menge Willensstärke benötigen, um dich gegen negative Gespräche, Gerüchte am Arbeitsplatz und Beschwerden über Kollegen und Vorgesetzte wehren zu können. Es ist viel Arbeit, positiv auf das Leben zu blicken.

Manchmal kann eine Änderung deiner Einstellung wahre Wunder wirken. Vielleicht verbessert sich die Gesamtsituation oder du bekomst wieder Hoffnung für die Zukunft, weil du dir einen Plan zurecht legst, die Dinge zu ändern und diesen auch umsetzt.

6. Hast du einen Plan?

Wenn du das Gefühl hast, dass es einfach nicht anders geht und du deinen Job verlassen musst, dann ist es vielleicht Zeit, an einem Exit Plan zu arbeiten.

Wahrscheinlich hast du finanzielle Verpflichtungen und möchtest keine Brücken einreißen. Deshalb ist es auch keine gute Idee, auf dramatisch Art und Weise zu kündigen (egal, wie befriedigend sich das anfühlen mag). Nimm dir statt dessen die Zeit, über einen taktischen Ausstiegsplan nachzudenken.

Setze dir spezifische Ziele und fang an, diese abzuarbeiten. Vielleicht beginnt es nur damit, sich für ein paar neue Jobangebote pro Woche zu bewerben oder sich für einen Weiterbildungskurs anzumelden. Jeder kleine Schritt zählt und bringt dich näher an dein Ziel.

7. Kannst du dich nebenberuflich selbständig machen?

Viele Hundternehmer, mit denen ich in Kontakt bin, sind hauptberuflich in einem “normalen Job” tätig. Sie bauen sich nebenberuflich etwas auf, das ihnen nicht nur Spaß macht, sondern mit dem auch finanzielle Freiheit aufgebaut werden kann. Um das zu tun, was ihnen am Herzen liegt. Nicht immer musst du gleich ins kalte Wasser der Selbständigkeit springen.

Was könnte für dich einen separaten Verdienst bringen? Welche Träume hast du, die du gern zum Mittelpunkt deines Lebens und zu einem erfüllten Beruf machen möchtest?

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