Bist du bereit Hundternehmer zu werden?

Bist du bereit Hundternehmer zu werden?

Schaut man sich die TV-Sendungen, Website oder Social Media Posts von Startups und Entrepreneurs an, sollte man meinen, dass der durchschnittliche Gründer jung, männlich, gutaussehend und so erfolgreich ist, dass er nur den größten Luxus genießt. Dabei haben Studien ergeben, dass sich mehr Leute über 40 Jahren selbständig machen, als junge Menschen. In diesem Beitrag kannst du dich selbst testen, ob du das Zeug zum Hundternehmer hast.

Die Gründe, sich selbständig machen zu wollen, sind sehr unterschiedlich. Die Einen wollen reich werden und möglichst wenig arbeiten, andere möchten eine Idee umsetzen oder nicht mehr für die Träume anderer arbeiten. Gerade für ältere Gründer geht es um mehr, als nur Geld. Wir haben erkannt, dass ein Dasein als Angestellter nur bis zu einem gewissen Punkt erfüllend ist und sehen vielleicht sogar, dass das “Corporate Life” immer weniger wichtig für uns ist.

Es hat sogar seine Vorteile, bereits etwas älter zu sein, wenn du dein Hundternehmen gründest: Du stehst wahrscheinlich schon etwas mehr im Leben, hast Karriere gemacht und eine gewisse finanzielle Sicherheit. Dein Netzwerk ist größer, ganz zu schweigen von deinem Wissen und Erfahrungsschatz. Hier sind ein paar Anregungen, wie du mit deinem Hundternehmen starten kannst.

Arbeite nebenberuflich an deinem Hundternehmen

Du musst nicht gleich komplett ins kalte Wasser springen, deinen Job kündigen und von einem auf den anderen Tag mit deinem Hundternehmen erfolgreich sein. Bereite dich einfach vor, während du noch in deiner Festanstellung arbeitest. Das gibt dir die Sicherheit, für deinen Lebensunterhalt aufkommen zu können und nebenbei noch ein paar Stunden pro Tag, die du nutzen kannst, um dich auf deine Selbständigkeit vorzubereiten.

Natürlich musst du ein bißchen mehr Geduld mitbringen, wenn du dich nur in den Abendstunden, am Wochenende und im Urlaub mit deinen Plänen beschäftigen kannst. Du kannst jedoch aktiv daran arbeiten, deine nebenberufliche Selbständigkeit irgendwann in ein “richtiges” Hundternehmen umzuwandeln. Baue deine Website und Social Media Profile auf, erstelle deinen Business Plan oder bereite den Launch deines ersten Produktes vor.

Schreibe einen Business Plan

Natürlich ist es jede Menge Arbeit, einen Business Plan für dein Hundternehmen zu erstellen. In vielen Fällen (z.B. als Hundeblogger) reicht eine abgespeckte Version, während du wiederum z.B. mit einem Laden für Hundezubehör etwas mehr in die Theorie und besonders den Zahlenteil investieren solltest. Auf jeden Fall wird ein Business Plan dir ein genaueres Bild davon geben, was du mit deinem Hundternehmen erreichen möchtest und ob es sich finanziell rechnet bzw. ab welchem Punkt du Gewinne erzielen kannst.

Wenn du dir die Zeit nimmst, dein Geschäftsmodell genau zu überdenken – von den Produkten und Dienstleistungen, über die Technik bis hin zum Marketing – kannst du sehen, wo es Lücken gibt und welche Möglichkeiten du hast.

Einen Business Plan hat man nicht an einem Nachmittag geschrieben. Ein solides Geschäftsmodell braucht manchmal Wochen oder Monate, bis du festgelegt hast, was deine Geschäftsidee erfolgreich macht. Eigentlich ist es mehr ein flexibles Fundament, mit dem du permanent arbeitest, es anpasst, aus Fehlern lernst und es immer weiter optimierst.

Außerdem ist es ratsamen, wenn du dir jemanden suchst, der dich beratend unterstützen kann und dich motiviert, wenn du mal wieder den Kopf in den Sand stecken und aufgeben möchtest. Profitiere vom Erfahrungsschatz erfolgreicher Hundternehmer, die dich und deine Idee unterstützenswert finden. Lösungen kommen oft schneller und Fehler können vermieden werden, wenn du jemanden hast, mit dem du Ideen durchsprechen kannst. Wenn du möchtest, kannst du auch gern mich anschreiben.

Hol dir die Unterstützung deiner Familie

Die Entscheidung, sich mit einem eigenen Hundternehmen selbständig zu machen, wird wahrscheinlich nicht nur dein Leben beeinflussen, sondern auch das deiner Familie und Freunde. Wenn du einen Partner und/oder Kinder hast, brauchst du ihre volle Unterstützung bei der Umsetzung deiner Geschäftsidee. Sonst wird es zu Hause garantiert stressig.

Obwohl deine Familie vielleicht nicht wirklich Teil deines Hundternehmens ist, sind sie doch ein wichtiger Teil deines Lebens. Wenn du darüber nachdenkst, deine Festanstellung zu kündigen, musst du das auf jeden Fall mit ihnen besprechen. Wenn du sie an Bord haben möchtest, solltest du ihnen am besten gleich einen Plan präsentieren. Erkläre, wann und wie lange du arbeiten möchtest, wie du Geld verdienen wirst und trotzdem die Zeit mit der Familie nicht zu kurz kommt. Mache ihnen auch deutlich, wie wichtig es dir ist, deine Geschäftsidee in die Realität umzusetzen. Dann werden sie dich sicher gern so gut wie möglich unterstützen.

Sei finanziell vorbereitet

Einer der wichtigsten Punkte, wenn du dich selbständig machst: Die Finanzierung deines Lebensunterhaltes in der Startphase deines Hundternehmens und natürlich der Kapitalbedarf den du hast, um dein Geschäft weiter aufzubauen.

Im Idealfall hast du ein paar Ersparnisse, mit denen du die erste Zeit überbrücken kannst bzw. was du in dein Hundternehmen investieren kannst. Später, wenn du finanziell etwas stabiler aufgestellt bist, ist es außerdem wichtig, Reserven anzulegen, auf die du bei Bedarf zugreifen kannst. Besonders wenn du Angestellte hast, sind diese finanziellen Rücklagen wichtig.

Es ist essentiell, dass du einen Plan B hast. Das kann z.B. sein, dass du nebenbei als Freelancer arbeitest oder andere Möglichkeiten hast, zusätzlich Geld in die Kasse zu spülen. Alternativ gibt es vielleicht die Möglichkeit, deine Hausbank oder Investoren mit ins Boot zu holen.

Überlege dir genau, welche Optionen du hast und entwickle einen starken Budgetplan, bei dem es auch helfen kann, einen finanziellen Berater darüber schauen zu lassen. Fokussiere darauf, eine Reserve aufzubauen und behalte immer deinen Cash Flow im Auge. Es kann auch helfen, wenn du dir deinen Lebensstil anschaust. Wo kannst du Kosten einsparen und Dinge optimieren? Und irgendwann möchtest du ja als Geschäftsführer auch mal bezahlt werden.

Setze dir Meilensteine

Das Leben als Hundternehmer ist manchmal wie eine Achterbahnfahrt. Es wird unglaubliche Höhepunkte geben, aber auch Momente, in denen du dich richtig niedergeschlagen fühlst. Bis zu 90% der Geschäftsideen scheitern in den ersten fünf Jahren. Wo musst du mit deinem Hundternehmen also stehen, damit du nicht wieder zurück in ein Angestelltendasein rutschst? Welche Meilensteine musst du erreichen, um mit deiner Geschäftsidee zu überleben?

Sich kleine und großen Ziele zu setzen, hilft dir “auf Kurs” zu bleiben. Gehe von den großen Meilensteinen rückwärts und lege fest, welche kleinen Schritte du machen musst, um deine Ziele zu erreichen. Setze dir Deadlines, in denen du die Meilensteine erreichen möchtest und wirf regelmäßig einen Blick darauf, um zu sehen, ob du irgendwo anpassen musst.

Vertraue auf dein Netzwerk

Nutze den wahrscheinlich größten Vorteil, den du hast: dein großes Netzwerk, das du dir wahrscheinlich in den letzten Jahren im Angestelltenjob erarbeitet hast!

Wende dich an Freunde, Kollegen und andere Geschäftskontakte, die dir mit deiner Idee helfen können – ob durch Beratung, Kooperationen, Kontakte oder sogar finanziellem Support. Es kann auch eine gute Möglichkeit sein, an Workshops, Seminaren oder Hundternehmer-Treffen in deiner Region teilzunehmen, z.B. Business Breakfast oder Veranstaltungen der IHK. Der Austausch mit anderen Selbständigen wird dir immer wieder Chancen aufzeigen, wie du dein Geschäft voranbringen kannst.

Die Investition in Workshops und Seminare ist nicht nur gut für neue Kontakte, sondern auch, um deine persönlichen Fähigkeiten weiter auszubauen. Hundternehmer zu sein bedeutet auch, sich ständig weiter zu entwickeln und neue Dinge zu lernen. Investiere in dein Wissen!

Das richtige Mindset

Oft höre ich von Hundternehmern, gerade wenn sie etwas älter sind, dass sie Angst haben, nicht mit anderen (jüngeren) Konkurrenten mithalten zu können. Dieses Mindset kann sehr hinderlich werden, denn es hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie erfolgreich du mit deinem Hundternehmen wirst. Nur wer an sich glaubt, wird seine Ziele auch erreichen!

Es ist wichtig, dass du dir deiner Stärken bewusst wirst. Oft legen wir zu viel Augenmerk auf die Schwächen und Dinge, die wir nicht können. Wenn du aber genau weißt, wo deine Talente und Vorteile liegen, wirst du sie auch leichter nutzen können. Du hast Erfahrung und jede Menge Kontakte – schon mal ein riesiger Vorsprung vor deinen Wettbewerbern!

Überlegst du auch, dich als Hundternehmer selbständig zu machen und brauchst ein wenig Unterstützung auf deinem Weg? Kontaktiere mich gern, wenn du im Hundebereich tätig sein möchtest und profitiere von den Erfahrungen und dem Netzwerk von Hundternehmer. Wir unterstützen dich gern!

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