Dein Hundeblog ist ein Business
Was wichtig ist, wenn du mit einem eigenen Blog erfolgreich sein möchtest und wie du deine Geschäftsidee rentabel machst.

Dein Hundeblog ist ein Business

Ich kenne viele Hundebloggerinnen und jede von ihnen möchte in allererster Linie ihre Leser inspirieren, über eigene Erfahrungen berichten und einfach etwas bewegen. Viele von uns haben ein höheres Ziel, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch, sich nebenbei eine Selbständigkeit aufzubauen, um irgendwann finanziell unabhängig zu sein. Um das zu erreichen ist es wichtig, seinen Blog hin und wieder auch als Hundternehmen zu sehen.

Warum ist dein Blog besonders?

Viele angehende Petfluencer oder Hundeblogger fragen sich zu Recht, ob die Welt noch einen weiteren Hundeblog braucht. Gefühlt gibt es alles da draußen. Große Blogger, die massenweise Leser auf ihre Seite ziehen und kleine, die vielleicht nur hin und wieder etwas posten. Genauso vielfältig wie die Anzahl der Hundeblogger, sind auch die Themen, die in den Blogbeiträgen behandelt werden.

Die Frage ist jedoch einzig und allein, was eben deinen Blog so besonders macht? Denn da draußen warten definitiv Fans auf dich, die sich für das interessieren, was du schreibst. Denen deine Sprache, die Themen oder dein Hund einfach so gut gefällt oder die ähnliche Probleme haben, für die sie bei dir Lösungsansätze finden. Je authentischer und einzigartiger du bist, desto mehr Seele bekommt dein Blog. Niemand wird dann je die Möglichkeit haben, dich zu kopieren – er ist eben nicht du!

Folgende Punkte sind wichtig, um deinen Blog erfolgreich zu “positionieren”:

  • Welches spezielle Thema beschäftigt dich auf dem Blog?
  • Was ist das Besondere an dir und deinem Hund?
  • Welchen Mehrwert lieferst du deinen Lesern?

Wer auf schnelle Erfolge mit seinem Blog hofft, sollte am besten aus dem IT- und Social Media-Bereich kommen. Doch bloggen baut eher auf den langfristigen Erfolg, deshalb braucht man definitiv ein bißchen Geduld. Mit diesen Tipps legst du den Grundstein für ein langes und stetig wachsendes Leben deines Blogs.

Setze dir Ziele

Normalerweise ist es so, dass die Ideen nur so sprudeln, wenn man sich erst einmal auf das Bloggen eingelassen hat. Das Feld ist so vielfältig, wir reden da nicht nur über Themen für die Artikel. Auch Design, Funktionalität und SEO deiner Website, Aktionen, Kooperationen und nicht zuletzt deine Social Media Community bieten jede Menge Raum für Kreativität.

Wichtig ist, alle Ideen zu sammeln, dich dabei aber nicht zu verzetteln. Setze dir klar messbare Ziele, die dazugehörigen Deadlines und mache dich daran, sie zu erreichen. Diese Ziele können z.B. sein, dass du bis zu einem bestimmten Datum eine gewisse Zahl an Abonnenten oder Followers erreichst.

Planung ist alles

Wenn deine Ziele feststehen, solltest du einen detaillierten Plan machen, welche Schritte du ergreifen musst, um deine Meilensteine zu erreichen. Wenn du die großen Punkte in kleine, leicht zu nehmende Schritte unterteilst und regelmäßig etwas für deinen Traum tust, wirst du ihn auch erreichen.

Neben Authentizität spielt die Regelmäßigkeit eine große Rolle, wenn es um Erfolg geht. Zwei bis drei Artikel die Woche zu schreiben füllt deinen Blog zwar schnell mit Leben, ist aber auch jede Menge Aufwand, der oft unterschätzt wird. Je nach Thema wirst du zwischen zwei bis acht Stunden für einen Artikel, inkl. Recherche, Schreiben, Korrektur lesen, Hochladen, Grafiken und Bilder, einplanen und verbreiten usw. benötigen.

Es ist also wichtig, dass du deinen Rhythmus findest, besonders, wenn du hauptberuflich noch arbeitest. Überlege genau, wie viele Artikel du veröffentlichen möchtest und stelle sicher, dass es regelmäßig passiert. Es müssen nicht drei pro Woche sein, Hauptsache deine Leser wissen, wann sie einen Beitrag von dir erwarten können. Finde heraus, welche Wochentage und Uhrzeiten für dich am besten funktionieren, das heißt, wann du die meisten deiner Leser erreichen kannst.

Bei den Artikeln gilt: Lieber Klasse, als Masse! Wenn du vor Kreativität nur so sprühst, schreib einfach ein paar Artikel mehr und heb sie für schlechte Zeiten auf. Manchmal hat man nämlich eine kleine Schreibblockade und dann ist es gut, wenn man auf fertige Artikel zurückgreifen kann. Auch ein Redaktionsplan kann dir helfen, deine Blogthemen und Social Media Kanäle auf einen Blick festzuhalten und so produktiver zu planen.

Mache deinen Blog zu einer Marke

Um sich in der Vielzahl der Hundeblogs abzuheben, spielt dein Wiedererkennunsgwert eine große Rolle. Lege Stil der Fotos, Designs, Schriftarten und Aufbau deiner Beiträge fest und etabliere damit deinen Blog als Marke. Neben einem passenden Namen für deinen Blog, ist auch Logo, Design der Website oder die Art, wie du mit deinen Lesern sprichst, wichtig.

Binde deine Leser und Followers an dich, indem du eine Newsletterliste aufbaust und dadurch genau die Leser an dich bindest, die sich brennend für deine Artikel interessieren. Deshalb solltest du von Anfang an auf den Aufbau einer Newsletterliste zu setzen. Dies geht ganz einfach über einen Newsletter-Anbieter, z.B. Mailchimp (unbezahlte Werbung), wo du bis zu 2.000 Adressen kostenlos zahlreiche Funktionen nutzen kannst. Mit einem großen Newsletter-Anbieter stellst du außerdem zum Großteil sicher, dass die Mails auch bei deinen Lesern ankommen und nicht im Spam-Filter landen.

Investiere in deinen Blog

Am Anfang verdient man meist noch nichts mit seinem Blog, dafür halten sich aber auch die Ausgaben im Rahmen. Wenn du z.B. mit Kooperationen bereits ein bißchen Geld verdient hast, solltest du einen Teil davon wieder in deinen Blog stecken, es also in dein Hundternehmen investieren.

Als erstes solltest du in einen eigenen Domainnamen investieren, weil es einfach professioneller wirkt, als eine kostenlose Jimdo-, Wix- oder WordPress-Seite. Dann kann z.B. ein besonders schönes Theme, ein Website-Builder oder SEO Maßnahmen ruhig auch mal ein bißchen was kosten. Auch eine App für die Planung deiner Social Media Inhalte ist gut investiertes Geld. Sie gibt dir die Möglichkeit, deine Posts vorzuplanen und du musst nicht mehr andauernd online sein und dir jeden Tag etwas Neues ausdenken. Ein Social Media Scheduling Tool hält dir den Rücken frei, damit du kreativ werden kannst.

Analysiere deine Statistiken

Vieles beim Bloggen in reines Ausprobieren, ob etwas funktioniert. Statistiken deiner Seitenaufrufe auf dem Blog oder Anzahl der Followers in den Sozialen Medien sind das eine, Sichtbarkeit und SEO für Suchmaschinen das andere. Analysiere deshalb regelmäßig, welche Inhalte bei deiner Zielgruppe am besten ankommen und optimiere kontinuierlich, um deinen Blog immer erfolgreicher zu machen.

Besonders für die Website Statistiken empfiehlt es sich, Google Analytics einzurichten. Dort bekommst du relativ detaillierte Informationen über deine Leser. Wenn du weißt, woher deine Besucher kommen, kannst du deine Energie gezielt in diese Kanäle investieren.

Networking mit anderen Bloggern

Beim Bloggen spielt das Netzwerken mit anderen Bloggern eine große Rolle. Halte doch mal nach Blogger- oder Social Media-Events Ausschau und treffe dich dort mit den Menschen hinter den Profilen. Auch entsprechende Gruppen bei Facebook helfen dir, tolle Kontakte zu knüpfen und das Teilen und Markieren in Stories ist eine tolle Möglichkeit, mit jemandem direkt in Verbindung zu treten.

Sieh andere Blogger nicht als Konkurrenz, sondern als Kollegen. Denke immer daran: Niemand kann dich kopieren, wenn du authentisch und einzigartig bist. Wenn du nette Kontakte zur Hundeblogger-Szene suchst oder Anregungen für den Start deines eigenen Hundeblogs brauchst, dann schreib mir gern eine Mail.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ein wirklich toller Beitrag, der alles Wichtige gut zusammen fasst! Danke dafür!
    Hundternehmer war meine größte Inspiration, um mit dem Bloggen zu beginnen. Dafür danke ich dir noch viel mehr <3
    Grüße und Wuff,
    Marion & Buffy

    1. Hallo liebe Marion,
      vielen Dank! Ich bin auch sehr stolz auf dich, wie schnell und gut du die Tipps umgesetzt hast! 🙂
      Hundternehmer-Action!! ♥
      LG Franziska

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