So wird dein Hundternehmen auf Social Media erfolgreich

So wird dein Hundternehmen auf Social Media erfolgreich

Bist du dir unsicher, wie du dein Hundternehmen in den Sozialen Medien erfolgreicher machen kannst? Hast du auch das Gefühl, dass Facebook und Co. dir nichts bringen und einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen? Oder weißt du nicht, was du posten sollst, es reagiert sowieso keiner und deshalb lässt du es lieber gleich bleiben? Wir verraten dir heute, wie auch dein Hundternehmen auf Social Media erfolgreich wird.

Oft läuft es doch so, dass du hochmotiviert und voller Begeisterung ein Profil auf Facebook, Instagram, Youtube oder Pinterest für dein Hundternehmen erstellst und dann einfach mal los legst. Nachdem all deine Freunde und Bekannten die Seite geliked haben, stagniert der Zuwachs an Freunden. Vielleicht verlieren deine Posts über die nächsten paar Wochen auch noch mehr und mehr an Likes, so dass du dich langsam fragst, was das eigentlich bringen soll?

Der Grund für den Frust liegt wahrscheinlich darin, dass du ohne Plan gestartet bist. Du hast dir keine Gedanken gemacht, dass ein Social Media Profil jede Menge Arbeit macht und Kreativität voraussetzt. Ohne eine ordentlich Social Media Strategie wirst du schnell die Lust verlieren und wertvolles Potential verschenken.

Da ich gerade für mein Lieblingsrudel die nächsten Monate Redaktionsplan und Social Media Strategie erstelle, dachte ich mir, das interessiert sicherlich auch dich. Deshalb hole dir am besten Zettel und Stift und erstelle mit mir zusammen den Social Media Masterplan für dein Hundternehmen.

Social Media Strategie

Ohne eine detaillierte Strategie für deine Social Media Profile verschwendest du nicht nur Zeit und wichtige Kapazitäten, sondern erreichst auch nicht das, was du dir erhoffst.

Dein Masterplan bildet die Grundlage für deine Social Media Aktivitäten und sollte deshalb auf das Image und die allgemeine Strategie deines Hundternehmens angepasst sein. Dann definierst du das Ziel, welches du mit deinen Social Media Aktivitäten erreichen willst. Welche Plattformen möchtest du nutzen und mit welchen Mitteln arbeitest du, um deine Ziele zu erreichen?

Das Ziel deiner Social Media Strategie

Ohne klares Ziel wird es schwer für dich, die richtige Botschaft zu vermitteln. Da du keinen “Fahrplan” hast, was auf der jeweiligen Plattform eigentlich erreicht werden soll und wie, wird es für dich auch schwer werden, die passenden Inhalte zu wählen. Deshalb ist das Ziel das Erste, was du definieren solltest. Hier ein paar Anregungen:

  • Kundenservice: die Menschen fragen gern dort nach Antworten, wo sie sich gerade aufhalten. Außerdem kannst du so auch persönliche Bindung zu deinen Fans aufbauen. Messenger Bots helfen, automatisierte Antworten zu schicken, auch wenn du gerade nicht online bist.
  • Marketing: Nutzer wollen in ihrer Freizeit nicht mit direkter Werbung bombardiert werden. Deshalb solltest du nur dezent werben und statt dessen lieber auf eine spielerische Interaktion mit deiner Community setzen.
  • Public Relations: Dafür ist Social Media echt gemacht. Biete deinen Fans einen Mehrwert, relevante und interessante Posts. So ziehst du Fans und Followers auf deine Seite.

Deine Zielgruppe bei Social Media

Wenn du das Ziel klar definiert hast, ist es Zeit, einen Blick auf deine Zielgruppe zu werfen. Wer sind denn die potentiellen Kunden, die sich für das Angebot deines Hundternehmens interessieren könnten?

Wenn du jetzt das Gefühl hast, dass du natürlich möglichst viele Kunden haben und daher deine Strategie möglichst breit aufstellen solltest, muss ich dich enttäuschen. Denn wenn du versuchst, alle Menschen zu erreichen, wird deine Ansprache unspezifisch. Und das kostet auf Dauer mehr Kunden, als wenn du dich auf eine kleinere Zielgruppe oder gar eine Nische konzentrierst.

In der Praxis hat es sich bewährt, sogenannte Personas zu entwickeln. Das sind individuelle Charaktere, die du dir ausdenkst, mit Namen, Alter, Lebensumständen, Beruf Hobbies und alles, was sonst noch für dich interessant ist. Sie sind Teil deiner Zielgruppe und haben bestimmte Eigenschaften, die auch deine echten Followers haben. Mit Hilfe von Personas schaffst du es, dir die anonyme Masse, die deinem Account folgt, besser vorzustellen. Es ist einfacher, den richtigen Content und die richtige Ansprache zu wählen, wenn du ein genaues Bild von deinem “Gesprächspartner” vor Augen hast.

Nutze doch einen deiner Kunden, den du besonders magst und mit dem die Zusammenarbeit viel Spaß macht einmal, um eine Persona zu erstellen. Der positive Nebeneffekt: Du definierst deine Wunschkunden ganz genau, findest heraus, wie du sie am besten dort abholst, wo sie stehen und konzentrierst deine Aktivitäten auf Kunden, die dir Spaß machen und zu deinem Hundternehmen passen.

Die Wahl der Social Media Plattform

Nun heißt es langsam aktiv werden und die Plattformen suchen, auf denen du deine Wunschkunden am ehesten antriffst. Hier einige Möglichkeiten, die sich in meiner Erfahrung als nützlich erwiesen haben:

Blog

Obwohl ein Blog eigentlich kein soziales Netzwerk ist, kommt dennoch eigentlich kein Hundternehmen daran vorbei. Denn ein eigener Blog hat einige gravierende Vorteile.

Ein Blog ist deine eigene Plattform, die du selbst hostest. Du allein entscheidest, wie die Funktionalität und das Design aussehen, welche Inhalte dort veröffentlicht werden und kannst die Reaktionen darauf kontrollieren. Ein aktiver Blog ist immer gut für die Suchmaschinen und bringt dauerhaft mehr Traffic auf deine Website, wenn du dich nur ein wenig mit SEO Optimierung auskennst.

Außerdem – und das ist ein sehr wichtiger Punkt – kann dich bei deinem Blog niemand sperren oder plötzlich dein Profil lahm legen, weil es angeblich gegen irgendwelche Richtlinien verstößt.

Hier gibt´s noch ein paar weiterführende Infos zum Bloggen:

Geld verdienen als Blogger

Als Blogger Kooperationen bekommen

Facebook

Spricht man von Social Media, fällt den meisten Menschen sofort Facebook ein. Besonders im deutschen Raum ist der Social Media Riese ungeschlagen und deshalb ein absolutes Muss für Hundternehmer. Eine aktive Fanpage bei Facebook funktioniert fast immer, selbst wenn du kein Geld für Werbeanzeigen ausgeben möchtest. Alles eine Frage der Strategie…

Instagram

Instagram ist ein sehr visuelles Netzwerk. Hier triffst du eine jüngere Zielgruppe als bei Facebook, die Wert auf Ästhetik in Form von schönen Fotos und kurzen Videos legt. Die Begriffe “Social Influencer” oder in unserem Falle “Petfluencer” sind hier entstanden und Product Placement ist auf Instagram nichts Ungewöhnliches.

Pinterest

Pinterest ist eigentlich kein Soziales Netzwerk, sondern mehr eine Suchmaschine für Bilder. Ich selbst habe die Plattform lange vernachlässigt und mich erst Anfang 2019 genauer damit auseinander gesetzt. Das hätte ich mal schon eher tun sollen! Gerade mit meinem Lieblingsrudel-Blog habe ich in den letzten Monaten mehr als 300.000 Seitenaufrufe durch Pinterest bekommen. Wenn du also bloggst, ist Pinterest ein ganz heißer Tipp für dich.

YouTube

YouTube gehört, zusammen mit Facebook, zum Urgestein der Social Media Plattformen. Wenn du dich und dein Hundternehmen in Form von Videos, Tutorials und Behind the scenes präsentieren möchtest, bist du hier genau richtig. Aber wichtig ist, dass du deinen Followers Mehrwert bietest und die Videos qualitativ hochwertig sind. Du solltest also ein bißchen Geld in gutes Equipment und eine Videoschnitt-Software investieren.

Tipp: Wenn du Facebook und YouTube in deine Social Media Strategie aufnimmst, poste nicht die Videos von YouTube einfach auf deinem Facebook-Kanal, sondern lade diese separat bei Facebook hoch. Das hilft deiner Reichweite enorm.

Twitter

Twitter ist eher ein Kurznachrichtendienst, denn du hast nur bis zu 280 Zeichen Platz für deinen Post. Ich persönlich habe Twitter nie verstanden und es war für mich auch bislang nicht die richtige Plattform. Deshalb kann ich hier leider keine Tipps geben, es soll der Vollständigkeit halber jedoch trotzdem erwähnt werden.

Ein Redaktionsplan für deinen Content

Wenn du dich entschieden hast, welche Social Media Plattformen du nutzen möchtest, geht es als nächstes darum, den Content (also die Inhalte) zu bestimmen. Dazu gehören neben Fotos und Videos auch Grafiken, Links oder reine Textposts. Wie dein Redaktionsplan genau aussieht, hängt ein bißchen von den Plattformen ab, die du nutzt.

Passe deine Posts auf das Nutzerverhalten der jeweiligen Plattform an, probiere Dinge aus und behalte einen Blick auf die neuesten Trends. Poste lieber weniger, dafür aber Inhalte, die deine Fans interessieren. Aber auch Kontinuität ist wichtig, damit du langfristig eine treue Community aufbaust. Am besten postest du einmal am Tag, das ist nicht zu viel und auch nicht zu wenig.

Nutze externe Planungstools, um deine Social Media Beiträge im Vorfeld zu planen. Viele davon gibt es in der Basisversion kostenlos und sie erleichtern dir nicht nur die Arbeit, sondern sind auch zeitsparend. Du musst dir dann nicht jeden Tag aufs Neue etwas einfallen lassen, sondern kannst entspannt ganze Tage oder Wochen im Voraus planen. Auf Kommentare und Nachrichten solltest du dann aber trotzdem immer zeitnah reagieren. Das hilft langfristig gesehen auch deiner Reichweite und dem Engagement deiner Fans.

Am besten erstellst du dir einen Redaktionsplan, damit du alle wichtigen Themen, Promotions und Aktionen im Blick hast. Dann kannst du deine werblichen Inhalte perfekt in Geschichten verpacken, die deine Fans mitreißen.

Fazit

Erfolg bei Social Media kommt nur in den seltensten Fällen durch einen Schnellschuß, wenn z.B. einer deiner Beiträge “viral” geht. Wer schnelle Ergebnisse erwartet wird in aller Regel enttäuscht. Wer jedoch langfristig viel Aufmerksamkeit und Herzblut in seine Social Media Accounts steckt, wird nicht nur eine tolle Community aufbauen, sondern auch seine Marke sympathisch präsentieren.

Ich hoffe, ich konnte dir in diesem Beitrag ein paar Grundlagen erfolgreicher Social Media Arbeit näher bringen. Schaue doch gern auch beim Lieblingsrudel auf Facebook, Instagram oder Pinterest vorbei und folge uns. Dann kannst du dich auch ein bißchen von mir und meinem kleinen Rudel inspirieren lassen.

Solltest du Hilfe bei deiner Social Media Strategie oder der Umsetzung haben, helfe ich dir gern. Kontaktiere mich einfach.

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Wenn du ab sofort nichts mehr im Hundternehmer-Rudel verpassen möchtest, dann folge uns auch bei Facebook, Instagram oder Pinterest. Wir freuen uns auf dich!

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