Kooperationen mit Bloggern – 7 Tipps für eine erfolgreiche Influencer Kampagne

Kooperationen mit Bloggern – 7 Tipps für eine erfolgreiche Influencer Kampagne

Kooperationen mit Bloggern, z.B. Produkttests, Gewinnspiele oder Rabattaktionen, sind ein wirkungsvolles Mittel, spannendes Content Marketing zu betreiben und die Aufmerksamkeit auf die eigene Marke zu lenken. Wir zeigen, welche Herausforderungen die Zusammenarbeit mit den sogenannten Micro-Influencern mit sich bringt und wie du eine erfolgreiche Blogger-Kampagne planst.

Im Gegensatz zum derzeit sehr populären Social Influencer Marketing, eignen sich Blogbeiträge perfekt für nachhaltige Promotion, sowie den Aufbau von Backlinks zu deiner Hundternehmer-Website. Während Werbeposts in den Sozialen Medien meist nur wenige Tage aktuell sind, können bei einem Blogbeitrag auch noch Monate oder sogar Jahre später potentielle Kunden auf dich aufmerksam werden. Das Ergebnis ist also langfristiger, aber oft auch nachhaltiger. 
 
Blogger (oder Micro-Influencer) haben in der Regel eine treue Leserschaft mit hohem Engagement und einem großen Interesse für die Themen des Bloggers. Sie sind auf den sozialen Medien zwar eher im kleineren Rahmen vertreten (gesehen an der Anzahl der Followers), dafür haben sie oft viele Abonnenten von Blog oder Newsletter. Die richtigen Blogger können dein Produkt also einer sehr interessanten Zielgruppe vorstellen, die ihnen vertraut und Empfehlungen gern zu Rate zieht. 
 
Kooperationen mit Bloggern sind mehr als nur ein paar nette Bildchen und ein bißchen Text auf Instagram. Das soll nicht abwertend gemeint sein, immerhin kommt es ganz darauf an, was deine strategischen Marketingziele sind. Optimal ist es, Blogger- und reine Social Media-Kampagnen zu koordinieren. Die längerfristige Wirkung eines Blogartikels erfordert  eine detailliertere Planung und ein durchdachtes Konzept. Nur so steigerst du die mit der Promotionaktion deine Reichweite und damit den Umsatz. 

1. Ziele der Blogger-Kooperation

Zunächst solltest du dir Gedanken darüber machen, welche Ziele du mit einer Blogger-Kooperation verfolgst. Die Möglichkeiten sind vielfältig, du musst nur festlegen, was du mit der Zusammenarbeit erreichen möchtest:

  • mehr Follower auf deinen Social Media Kanälen
  • mehr Erwähnungen in Social Media (Google liebt das)
  • Steigerung der Bekanntheit eines Produktes oder deiner Marke 
  • Produkteinführung
  • Aufbau von Backlinks und bessere Platzierung bei Google
  • direkter Abverkauf (z.B. durch Gutscheincode)
  • Imageaufbau und -pflege

2. Inhalte der Blogger-Kampagne

Nachdem du die Ziele deiner Kampagne festgelegt hast, benötigst du ein inhaltliches Konzept, wie die Kampagne vom Blogger umgesetzt werden soll. Welche Themen oder Produkte sollen in der Kampagne angesprochen werden, wie werden diese textlich, inhaltlich und grafisch umgesetzt. Später solltest du für den Blogger ein Influencer Briefing erstellen. Es ist also gut, wenn du dir im Vorfeld bereits Gedanken zur inhaltlichen Umsetzung machst. Das hilft dir später auch bei der Auswahl der richtigen Blogger.

3. Budget festlegen

Auch wenn sich viele Social Influencer, die noch am Anfang stehen, oft kostenlos für Produktwerbung zur Verfügung stellen, solltest du ein Budget für deine Kampagne einplanen. Professionelle Blogger berechnen aus gutem Grund für Werbung auf ihren Portalen und es lohnt sich, hier ein wenig Geld in die Hand zu nehmen. Denn die Arbeit, die Blogger mit der Erstellung eines Beitrages, von den Fotos, Texten, bis hin zum Hochladen des Artikels und Kommentaren und Fragen, die nach der Veröffentlichung kommen, ist nicht zu unterschätzen. Ganz zu schweigen von der jahrelangen Arbeit, die sie bereits in ihren Blog gesteckt haben, um dort hin zu kommen, wo sie jetzt sind. 
 
Im Vergleich zu den großen und internationalen Berühmtheiten unter den Social Media Stars, handelt es sich dabei aber meist um moderate Beträge von unter 1.000 €.

4. Die richtigen Influencer finden

Jetzt kommt die erste richtige Herausforderung: Die richtigen Blogger zu finden, mit denen du deine Kampagne erfolgreich umsetzen kannst. Hier gibt es ein paar Kriterien, die dir bei der Suche helfen:

  • Passt der Blogger und seine Persönlichkeit zu deiner Marke?
  • Passt der inhaltliche Kontext und das Thema der Beiträge zu deiner Marke?
  • Sind seine Fans und Followers aktiv und bringen sie sich in Diskussionen ein?
  • Kommen sie authentisch und glaubwürdig rüber?
Am besten schaust du dich einfach mal im Internet nach passenden Bloggern um und erstellst dir eine Liste mit möglichen Petfluencern (wie die Influencer im Hundebereich auch genannt werden). Oder kontaktiere uns und wir helfen dir gern bei der Planung und Umsetzung deiner Petfluencer Marketing Kampagne
 
Es kommt bei der Auswahl nicht unbedingt nur auf die Zahl der Followers an, sondern vielmehr um die sogenannte Engagement Rate, also die Anzahl der Likes und Kommentare zu einem Post. Wenn der Petfluencer dann noch sehr aktiv mit seiner Community ist, bringen auch Kooperationen mit kleinen Bloggern (weniger als 10.000 Followers) viel. Hier gilt: Klasse statt Masse!
 
Darüber hinaus kannst du die Blogger noch nach anderen Faktoren, wie die Lesbarkeit der Texte, die Qualität der Fotos und sorgfältig recherchierte Artikel auswählen. Kreative, gut geschriebene und qualitativ hochwertige Artikel stärken auch das Image deiner Marke. 

5. Influencer kontaktieren

Bevor du deine Wunsch-Petfluencer kontaktierst, schau dich ein wenig auf seinem Blog und Social Media Profilen um. Im Anschreiben solltest du dein Produkt oder Hundternehmen authentisch, offen und ehrlich präsentieren. Wenn du Ansatzpunkte für einen gemeinsamen Nenner siehst, bring sie gleich an. Größere Influencer bekommen jeden Tag mehrere Anfragen, auf dem Blog ist aber nur ein begrenztes Maß an Werbung machbar. Immerhin muss auch redaktioneller Content auf dem Blog erscheinen, die Werbeplätze sind also bei den meisten Bloggern begrenzt. 
 
Wichtig ist es für den Blogger auch, dass eine Kooperation mit deinem Hundternehmen authentisch und glaubwürdig rüberkommt. Gehe zum Beispiel auf den Stil oder ein paar Inhalte auf dem Blog ein und sprich ein Lob für die gute Arbeit und interessanten Beiträge aus. Das geht am besten per E-Mail oder per Direktnachricht auf den Social Media Kanälen. 
 
Lasse den Petfluencer wissen, warum du an einer Zusammenarbeit mit ihm interessiert bist. Warum passen deine Marke und der Blogger gut zusammen und wie kannst du dir eine mögliche Kooperation vorstellen. 

6. Influencer Briefing

Auch wenn du dir bereits Gedanken gemacht hast, welche Punkte dir in deiner Blogger-Kampagne am wichtigsten sind, solltest du mit dem Blogger kreativ und auf gleicher Augenhöhe arbeiten. Oft haben Blogger gute Ideen zur Umsetzung, sie wissen, was ihre Leser interessiert und welche Formate bei ihnen am besten laufen. Es macht also Sinn, dem Petfluencer möglichst viel kreative Freiheit zu geben. Die braucht er auch, sonst kann er die Botschaft, die du mit der Kooperation erreichen möchtest, nicht glaubwürdig und auf die für ihn typische Art vermitteln.

7. Freigabe und Nachbesserung von Veröffentlichungen

Lasse dir vor Veröffentlichung Text, Fotos und Social Media Posts zur Freigabe schicken. Fehler sind nicht ausgeschlossen und nur so hast du die Möglichkeit, diese noch zu verbessern. Immerhin ist es in beiderseitigem Interesse, dass der Beitrag den Vorstellungen entspricht.

Das große Potential von Hundebloggern und Petfluencern

Besonders im Hundebereich, aber auch bei Katzen oder Pferden, werden die sogenannten Petfluencer immer populärer. Ich selbst sammle seit mehr als drei Jahren mit meinem Lieblingsrudel Erfahrungen in diesem Bereich und manchmal habe ich das Gefühl, meine beiden Hunde Murdoch und Freya sind schon so etwas wie kleine Instagram-Stars
 
In all der Zeit konnte ich mit meinem Blick auf die Marketing-Aspekte den Markt sehr gut beobachten und auch die Followers der großen Petfluencer und Hundeblogger werden mittlerweile selbst zu Influencern. Dabei entsteht eine Community, in der beispielsweise deine Marke oder dein Produkt auch koordiniert beworben werden kann. 
Ich hoffe, der Beitrag hat dir gefallen und dich dazu angeregt Petfluencer Marketing für dein Hundternehmen mal auszuprobieren. Wenn du Fragen hast oder Hilfe bei der Umsetzung benötigst kontaktiere mich gern. Und du weißt ja: Sharing is caring! Teile den Beitrag und gib die Tipps an andere Hundternehmer weiter. 

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