Mehr Reichweite für deine Blogposts – So promotest du deine Artikel

Mehr Reichweite für deine Blogposts – So promotest du deine Artikel

Bloggen ist in aller Munde und viele Hundternehmer veröffentlichen regelmäßig spannende und informative Beiträge für ihre Leser. Doch der Erfolg in Form von Reichweite lässt oft zu wünschen übrig und schnell stellt sich die Frage, ob ein Blog wirklich so gut funktioniert. Ich verrate dir heute, wie du deine Blogposts promotest und mehr Leser erreichst.

Deine E-Mails

Wenn du einen Newsletter hast, solltest du die Veröffentlichung des Artikels natürlich ankündigen. Manche haben vielleicht deinen Blog abonniert und werden dann automatisch benachrichtigt, wenn du einen neuen Beitrag veröffentlichst. Alle anderen solltest du via Newsletter informieren, übrigens auch, wenn deine Liste noch gar nicht so groß ist. So übst du das Schreiben, sammelst Erfahrungen, was funktioniert und was nicht und hältst deine Abonnenten vom ersten Tag an auf dem Laufenden.

Mit bestimmten Tools, z.B. Mailchimp kannst du deine Newsletter auch Tage, Wochen oder Monate im Voraus planen. Du musst also nicht jedes Mal am Rechner sein, um die Mail zu verschicken, sondern kannst sie auch vorbereiten und den automatischen Versand an einem bestimmten Tag und zu einer bestimmten Uhrzeit festlegen.

Etwas, das ich bislang auch vernachlässigt habe, ist die eigentliche Signatur deiner E-Mails. Auch hier hast du noch einige Möglichkeiten, deine Kunden, Lieferanten, Fans oder Leser auf deine aktuellen Beiträge zu verweisen. Ich habe dort z.B. jetzt bereits Werbung für mein erstes eigenes Lieblingsrudel-Buch “Fellnasentage – Das kreative Eintragbuch für deinen Hund” (*Affiliatelink) verlinkt und habe schon einige darauf aufmerksam gemacht, mit denen ich im normalen Geschäftsalltag so kommuniziere.

Social Media Kanäle

Dass du deine Blogbeiträge auf deinen Social Media Kanälen posten solltest, ist eigentlich klar. Aber auch hier gibt es, je nach Netzwerk, verschiedene Möglichkeiten, den Artikel zu pushen, z.B. indem du ihn mehrfach postest, an unterschiedlichen Tagen und zu deinen besten Uhrzeiten. Hier ein paar Tipps für die Social Networks, die ich selbst benutze. Wenn du noch andere Profile hast, schau am besten, wie andere es dort machen und probiere ein paar verschiedene Strategien.

Pinterest

Für mich die Nummer eins und wichtigster Traffic-Magnet für Blogs. Ich hab es lange nicht verstanden und deshalb erst Anfang 2019 mit dem Lieblingsrudel bei Pinterest angefangen und es hat eingeschlagen, wie eine Bombe! Meine Leserzahlen auf dem Blog haben sich nach bereits einer Woche sprunghaft vervierfacht und steigen seitdem stetig an. Mittlerweile kommen rund 70% des Traffics von Pinterest auf meine Website. Sehr zu empfehlen, sich damit mal auseinander zu setzen.

Bei Pinterest solltest du mehr als nur einen Pin erstellen. Bastle unterschiedliche Bilder, die zu deinem Beitrag verlinken sollen und probiere aus, welcher Stil bei deinen Followers ankommt. Verteile die Pins über ein paar Tage oder pinne Beiträge alle paar Monate. Du kannst sie auch auf unterschiedlichen Boards pinnen und so die Reichweite erhöhen, weil sie so länger im Umlauf bleiben.

Instagram

Bei Instagram solltest du nicht zu viel zu Blogbeiträgen posten, da es den Feed deiner Followers verstopft. Instagrammer sind mehr an schönen Fotos interessiert, deshalb reicht in deinem Feed ein Hinweis auf den neuen Blogartikel und dann gehst du wieder über zu den schönsten Fotos deines Hundes oder deiner Produkte. 😉

Dass Instagram nicht auf das Teilen von Links ausgelegt ist, sieht man daran, dass es in den normalen Posts keine Möglichkeit gibt, zu Websites zu verlinken. Hierzu musst du jedes Mal den Link in deinem Profil ändern, was ziemlich umständlich ist.

Dafür hast du aber in der Instagram Story gute Möglichkeiten, Beiträge zu promoten, z.B. mit einer kleinen Hintergrundgeschichte zum Artikel. Hier kannst du übrigens auch direkte Links auf deinen Artikel setzen. Die Stories kannst du dann als Highlight auch länger als 24 Stunden sichtbar machen und grafisch toll auf deinem Profil präsentieren.

Facebook

Der obligatorische Hinweis auf einen neuen Blogartikel bei Facebook ist ja eigentlich klar, doch auch hier hast du noch ein paar weitere Möglichkeiten der Promotion.

Bitte Freunde und Bekannte, deine Posts zu liken, kommentieren oder zu teilen, damit du mehr organische Reichweite bekommst. Darüber hinaus solltest du den Beitrag in einigen Gruppen posten, zu denen er thematisch passt. In deiner Timeline kannst du wichtige Artikel auch ganz oben anheften, so dass sie jedem Besucher deiner Seite als Erstes angezeigt werden.

Weitere Tipps für Social Media Promotion

Schau dir die Statistiken deiner unterschiedlichen Profile genau an, um heraus zu finden, wann für dich die besten Zeiten zum Posten sind. Damit du am Veröffentlichungstag deines Blogartikels nicht die ganze Zeit vor dem Rechner sitzen musst, solltest du Social Media Planungstools, z.B. HootSuite, Planoly oder die Facebook-Option zum Planen von Beiträgen nutzen. Das spart dir viel Zeit und hast den Kopf frei für andere Aufgaben.

Interaktion ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Social Media Promotion. Das bedeutet nicht nur, dass du auf Kommentare unter deinem Beitrag reagierst und natürlich dabei auch den Post in verschiedenen Gruppen im Auge behältst, sondern allgemein das Liken, Kommentieren und (später) teilen von anderen Beiträgen. So werden auch Leute auf dich aufmerksam, die nicht bereits zu deinen Fans gehören. Mit ein bißchen Glück gewinnst du so nach und nach neue Followers.

Übrigens kannst du Blogartikel auch “wiederverwenden”. Wenn es thematisch oder saisonal passt, dann immer raus damit! Auch in Gruppen kannst du bei Fragen von Mitgliedern immer wieder auf deinen Blogbeitrag verweisen, wenn er Hilfestellung geben kann.

Dein Blog, dein Heimathafen

Auf deinen eigenen Seiten kannst du viel tun, damit dein Beitrag auch langfristig oft gelesen wird. Baue z.B. Social Media Share Buttons ein (DSGVO beachten!) und bitte deine Leser, den Beitrag zu teilen. Wenn es nur einen Klick entfernt ist, teilen deine Leser ihn bestimmt gern.

SEO ist immer wieder so ein Thema, das du zumindest ansatzweise beachten solltest. Hierzu habe ich schon einmal einen Blogbeitrag veröffentlicht, wie du selbst als absoluter Anfänger die SEO deiner Website oder deines Blogs massiv verbessern kannst. Hier lohnt sich langfristig gesehen auf jeden Fall die Mühe.

Auf Kommentare solltest du immer zeitnah reagieren. Freue dich, wenn sich jemand die Mühe macht, dir etwas zu schreiben und zeige deine Wertschätzung, indem du zeitnah antwortest. Hier ist deine Chance, eine persönliche Beziehung zu deinem Leser aufzubauen und ihn so auch langfristig als Fan zu behalten.

Verlinke in deinen Blogposts gerne auf ältere Beiträge, die thematisch passen. Reißt du z.B. ein bestimmtes Thema im Artikel kurz an und hast in einem älteren Beitrag schon einmal detaillierter darüber berichtet, verlinke dort hin. Suchmaschinen lieben das, es ist also auch gut für die SEO. Mit einem Plugin kannst du deinem Leser am Ende des Beitrags “Related Posts” anzeigen oder du verlinkst beliebte Beiträge in der Sidebar. Das hat zwar keine Auswirkungen auf die SEO, aber das Zauberwort lautet Seitenaufrufe!

Auch deine Bloggerkollegen solltest du informieren, wenn sie im Beitrag verlinkt sind. Diese teilen den Artikel dann gern auch noch über ihre eigenen Plattformen und können dir so neue Leser bringen. Auch hier solltest du die Kommentare im Blick behalten und ebenfalls kommentieren.

Ich hoffe, meine kleine Anleitung hilft dir, langfristig mehr Besucher auf deinen Blog zu ziehen und sie zu treuen Lesern zu machen. Wenn du Fragen zu dem Thema hast oder sogar ein paar Geheimtipps, dann lass sie mich gern wissen und schreib in die Kommentare. Wenn dir der Beitrag gefallen hat… Du weißt ja: Bitte teilen! 😉

Wenn du ab sofort nichts mehr bei Hundternehmer verpassen möchtest, dann folge uns auch bei Facebook, Instagram und Pinterest. Willkommen bei den Hundternehmern!

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