SEO für deine Website oder Blog – 6 einfache Tipps für Anfänger

SEO für deine Website oder Blog – 6 einfache Tipps für Anfänger

Suchmaschinenoptimierung oder SEO ist für viele von uns ein Buch mit sieben Sigeln. Für mich selbst war das lange ein Thema, wo ich mir unsicher war und es deshalb gemieden habe. Dabei ist es gar nicht so schwer, die eigene Website oder den Blog massiv zu verbessern. Hier kommen unsere besten Tipps zur SEO-Optimierung deiner Website, die du auch als Anfänger umsetzen kannst.

Machen wir uns nichts vor: Niemand, der im Internet präsent und gefunden werden möchte, kommt um die Optimierung für Suchmaschinen herum. Egal, ob als kleiner Selbständiger mit Hund, als Blogger oder wenn du dich nebenberuflich mit Hund selbständig machen möchtest. All deine Mühen werden nur belohnt, wenn du wenigsten auf ein paar SEO-Regeln achtest. Denn nur so finden deine potentiellen Leser und Kunden dich auch.
 
Deshalb habe ich dir hier Schritt-für-Schritt eine Anleitung zur Verbesserung deiner Website SEO zusammen gestellt. Wenn du in einem der Punkte oder mit dem kompletten Thema Hilfe benötigst, dann frag mich gern per E-Mail.

Was ist SEO?

Bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) versucht du deine Website oder den Blog und deren Inhalte so zu optimieren, dass die Suchmaschinen deine Seite leicht finden, schnell analysieren und kategorisieren kann und diese als wichtig und hilfreich einstuft. Denn wenn du bei Google & Co. gefunden wirst, bringt dir das automatisch mehr Traffic, also Besucher auf deiner Website. 
 
Gerade kleinere Blogs, Online Shops oder Hundternehmer, die noch am Anfang ihrer Selbständigkeit stehen, verschenken hier bares Geld, wenn sie das Thema außer Acht lassen. Es mag für viele trocken sein, aber es ist unumgänglich, wenn man in den Weiten des World Wide Web nicht verschwinden möchte. Und es lohnt sich gerade am Anfang, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Früher oder später wirst du um SEO eh nicht herumkommen und je früher du beginnst, desto eher kannst du Beiträge optimieren. Wenn du das später nämlich nachholen möchtest, wirst du sehr viele Inhalte bearbeiten müssen, was unglaublich viel Zeit und Nerven kostet. Bei meinem Lieblingsrudel-Blog hatte ich das vor Kurzem hinter mir. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich durch mehr als 200 Blogartikel gekämpft hatte. 

Gute Gründe, die SEO deiner Website zu optimieren

1. Traffic

Wer in den Suchmaschinen gefunden wird, bekommt automatisch mehr Besucher. Eine gute SEO-Optimierung verschafft dir langfristig nicht nur neue Besucher, sondern macht diese mit ein bißchen Glück auch zu (Stamm-) Kunden, treuen Lesern oder neuen Followers in den Sozialen Medien. Und wie gesagt, wäre es doch schade, wenn all deine interessanten Inhalte und Artikel nicht gelesen werden, weil niemand sie findet.

2. Kundengewinnung

Wenn du einen Online Shop hast, ist SEO eins der wichtigsten Themen für dich. Wer bei Google nämlich nach einem speziellen Produkt sucht, hat bereits eine Kaufabsicht. Und auch für Dienstleister, Hersteller oder Affiliates ist es ein wichtiges Tool, um neue Kunden zu gewinnen. Selbst, wenn du nur ein kleines Ebook verkaufst, solltest du dir über SEO Gedanken machen. 
 
Natürlich kann man auch über bezahlte Werbung bei Google oder Facebook Neukunden akquirieren, nur diese kostet eben Geld! Und mittlerweile muss man dort auch schon echter Profi sein, damit die Anzeige überhaupt etwas bringt, außer ein stetig schwindendes Budget. SEO kannst du Anfangs noch selbst erledigen und hat selbst dann eine Wirkung, wenn du nur die Grundeinstellungen verbesserst.

3. Konkurrenz

Heutzutage ist es ganz einfach, sich mit Hund selbständig zu machen. In Zeiten von Petfluencer Marketing sprießen jeden Tag neue Hundblogger aus dem Boden und mit Sicherheit gibt es bereits ein paar Anbieter, die dasselbe imm Sortiment haben wie du. Ich merke es selbst: Vor ein paar Jahren gab es unendlich viele, die sich z.B. mit Tau-Halsbändern selbständig gemacht haben. Seit Mitte 2018 gibt es nun einen starken Zuwachs an Herstellern für artgerechtes Hundefutter. Und auch weitere Nischen im Segment werden nach und nach von kleinen, innovativen Hundternehmen besetzt, die ganz besondere Produkte herstellen. Sicher hast auch du eine Geschäftsidee, die deine Leidenschaft für Hunde auch beruflich für dich wahr werden lassen soll. 
 
Ich finde es toll, dass sich immer mehr Menschen auf den Weg in die Selbständigkeit wagen und dabei eine klare Philosophie haben. Das bedeutet auf der anderen Seite aber auch, dass die Konkurrenz für dich jeden Tag mehr wird. Wer also nicht das Schlußlicht spielen, sondern mit seinem Hundternehmen wirklich etwas erreichen möchte, muss auch Themen wie SEO ernst nehmen. 

So optimierst du die SEO für deine Website ganz einfach selbst

Der Algorhythmus von Google soll mehr als 200 Faktoren haben, nach denen er eine Website bewertet. Um diese Faktoren machen die Suchmaschinen ein großes Geheimnis, denn zu einfach wäre es sonst, sie zu manipulieren. Natürlich kannst du nicht alle 200 Dinge auf jeder einzelnen Unterseite deiner Website beachten, diese nervlichen Kapazitäten hat wahrscheinlich keiner, der gerade frisch gegründet hat. 
 
Aber es gibt ein paar Aspekte, die erwiesenermaßen einen großen Unterschied für deine Website machen können. Wie du diese verbessern kannst, erfährst du jetzt Schritt für Schritt. 

1. Die URL deiner Website

Die Aussagekraft der Adresse von Website oder Artikel ist nicht zu unterschätzen. Wenn im sogenannten Permalink die wichtigsten Keywords vorkommen und der Link möglichst kurz ist, mag Google das sehr. Das wichtigste Keyword sollte dabei ganz am Anfang des Permalinks stehen. 
 
Ich persönlich nutze WordPress für all meine Websites und hier gibt es unter “Einstellungen” die Möglichkeit auszuwählen, wie der Permalink automatisch aufgebaut werden soll. Wähle hier die Variante mit dem Beitragsnamen. Standardmäßig ist hier das Jahr, Monat, Tag und dann der Beitragsname angegeben. Das ist für Google nicht so optimal, zum einen wegen der Länge des Links und zum anderen, weil das Veröffentlichungsdatum für das Thema des Artikels (und damit die Kategorisierung) eine eher geringe Bedeutung hat. 

2. Haupt- und Zwischenüberschriften

Lesbarkeit ist ein großes Thema für Google. Denn nur, wenn Beiträge, die über die Suchmaschine gefunden wurden, für den Leser leicht verständlich und gut strukturiert sind, ist es in Googles Interesse, den Beitrag auch beim nächsten Suchenden anzuzeigen. Auch der Algorhythmus von Google registriert Haupt- und Zwischenüberschriften und stuft Keywords, die hier genannt werden, als wichtig ein. 
 
Allerdings solltest du es mit den Keywords in Überschriften nicht übertreiben, denn auch das erkennt Google und stuft die Seite dann als “keyword stuffing” ein, was so eine Art Spam ist. Trotzdem kann man Keywords in Überschriften toll variieren. Wenn du z.B. einen Artikel über Zahnpflege bei Hunden schreibst, nutze in mindestens einer Zwischenüberschrift statt einfach nur “Zahnpflege” lieber “Zahnpflege für Hunde” oder “Hundezähne richtig pflegen”. Auch Fragen in Überschriften funktionieren gut, z.B. “Wie kann ich die Zähne meines Hundes putzen” oder “Wie kann ich Zahnstein beim Hund entfernen”. 

3. Vernetze dich

Deine Website ist Teil des World Wide Webs, also quasi eines gigantischen Spinnennetzes. Nimm dir dies als Beispiel und vernetze deine Social Media Kanäle, Website und Shop nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Websites, die thematisch nah an deinem Thema liegen. 
 
In Blogbeiträgen kann man das am besten machen, deshalb empfehlen auch immer alle Berater, dass man einen Hundternehmensblog startet. Hier kannst du weiterführende Informationen zu dem bestimmten Thema verlinken, entweder auf externe Seiten oder auch auf andere Blogartikel auf deiner eigenen Seite. Das gibt ein positives Google-Ranking, da deine Seite dann auf eine andere vertrauenswürdige Seite verweist.
 
Auch Kooperationen oder Gastbeiträge bei Bloggern eignen sich hervorragend, um externe Links zu deiner eigenen Website aufzubauen. Wenn du zusätzlich von deiner Seite auch zurück auf den betreffenden Artikel verlinkst, ist das wieder ein Stück besser. Wichtig ist, dass du sogenannte do-follow-Links setzt, damit Google diesen Links auch folgen und die Inhalte analysieren kann. 

4. Nutze SEO Plugins

Bei WordPress gibt es zahlreiche Plugins, die dich bei den SEO tatkräftig unterstützen. Ich persönlich nutze das Yoast SEO Plugin (*Werbung ohne Auftrag), weil es kostenlos und leicht verständlich ist und einem jede Menge Arbeit abnimmt. Es liefert praktische Vorschläge, wie du die SEO verbessern kannst. Ich liebe es und kann es nur empfehlen!
 
Wichtig ist aber im Endeffekt, dass du für den Leser schreibst und nicht, um die Suchmaschinen glücklich zu machen. Dadurch, dass diese Plugins programmiert sind, liefern sie oft auch Vorschläge, die aufgrund der Lesbarkeit dann nicht wirklich umgesetzt werden sollen. Am Ende des Tages soll der Leser den Artikel mögen, dann kommt er nämlich auch wieder zu dir zurück, abonniert deinen Blog oder folgt dir in den sozialen Medien. 

5. OnPage Optimierung

Darunter versteht man alle Änderungen, die man auf der eigenen Website oder dem Blog vornehmen kann. Neben den o.g. Maßnahmen zu den Permalinks, Überschriften und SEO-Plugins geht es hier auch um die Meta-Beschreibungen und besonders auch Bilder. Über die Bildersuche von Google oder die Suchfunktion bei Pinterest kommen mit Abstand die meisten Besucher auf meinen Lieblingsrudel-Blog
 
Deshalb ist es wichtig, auch Bilder für die Suchmaschinen zu optimieren, indem du ihnen Dateinamen und eine Beschreibung gibst, natürlich mit den wichtigsten Keywords versehen. 

6. OffPage Optimierung

Hierunter versteht man alle Maßnahmen, die außerhalb deiner eigenen Website ergriffen werden. Sicherlich hast du schon einmal von den sogenannten Backlinks gehört. Das sind Links, die auf deinen Blog verweisen und je mehr es davon gibt (am besten do-follow-Links), umso besser. Dadurch steigt dein Ranking und damit die Anzahl deiner Seitenaufrufe, der wichtigsten Währung im Blogger-Alltag. 
 
Aber auch hier ist es wichtig, dass die Links zu Websites führen, die einen Mehrwert haben und zu deinem Thema passen. Eine Zeitlang gab es den Trend, Backlinks zu kaufen. Zwangsläufig sind dann wahre Link-Müllhalden auf solchen Seiten zu finden, die aber keinen weiteren Nutzen haben. Hier vergibt Google sogar Strafpunkte und wertet dein Ranking ab, wenn diese Art von Backlinks Überhand nehmen. 
Du siehst also, soviel Zauberwerk steckt nicht hinter den Basic SEO. Natürlich hat es trotzdem seinen Grund, warum es Agentur und Freelancer für die SEO-Optimierung gibt, denn das Thema ist echt nerdig. Aber eine gute Grundlage kannst du auch selbst legen. Wenn du dir dabei unsicher bist oder noch Fragen hast, kannst du dich auch gern an mich wenden. Kommentiere einfach unter dem Beitrag oder schick mir eine Mail
 
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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Danke für die Hilfreichen Tipps, diese erleichtern mir den Start in die Digitale Welt erheblich.

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